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Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Bundesamt für Strassen ASTRA

Gesamterneuerung A5 La Neuveville–Biel/Bienne

 
Zwischen dem Halbanschluss La Neuveville Ost und dem Kreisel am Ortseingang von Biel liegt der 12.7 lange Abschnitt der Nationalstrasse A5 La Neuveville - Biel. Dieser Abschnitt entlang des linken Bielerseeufers wurde 1973 dem Verkehr übergeben. Er ist seitdem stark beansprucht, genügt nicht mehr den aktuellen Sicherheitsnormen und bedarf deshalb der Renovation.


Das Konzept der Unterhaltsplanung UPlaNS entspricht der vollständigen Sanierung eines Nationalstrassenteilstücks, so dass dieses mindestens während 15 Jahren keine weiteren Unterhaltsarbeiten benötigt. Die ab 2021 geplanten Arbeiten betreffen diejenigen Abschnitte und Kunstbauten, die nach den Vorausmassnahmen noch nicht saniert sein werden.

 

Die Arbeiten der UPlaNS betreffen insbesondere:

 

  • die noch nicht sanierten Stützmauern
  • alle Kunstbauten (Brücken, gestützte Führung oberhalb der Eisenbahnlinie)
  • der Ersatz des Lüftungssystems des Ligerztunnelsdie Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung (Beleuchtung, Verkabelung entlang Trassee, Notfallkommunikationstechnik)


Die im Jahr 2021 beginnenden globalen Instandsetzungsarbeiten (gemäss Unterhaltsplanung Nationalstrassen) umfassen die Erneuerung und den Ausbau aller Anlagen gemäss den aktuellen Standards, den Einbau eines lärmarmen Belags, die Vereinheitlichung der Strassenbreite und das Einrichten von Radstreifen.


Bereits durchgeführte Arbeiten

2013 – 2017 Sanierung aller Bauwerke mit sofortigem Handlungsbedarf. Es handelt sich um die Verstärkung der Stützmauern und um die Stabilisierung der Felswände (Steinschlagschutz)


2013–2019 Sicherheitsstollen Ligerztunnel 
Der 1991 in Betrieb genommene, einröhrige Ligerztunnel entsprach nicht mehr den gängigen Sicherheitsnormen. So bestanden keine Fluchtmöglichkeiten im Fall eines Brandes. Die Erhöhung der Sicherheit im Ligerztunnel umfasste:

  • die Bohrung eines Stollens, der parallel zur Tunnelröhre verläuft und alle 300 m vom Haupttunnel her zugänglich ist
  • die Verbesserung der optischen Führung dank regelmässig angebrachten Punktleuchten am Fahrbahnrand
  • die Verbesserung der Notfallsignaletik zur besseren Führung im Fall einer Unfallsituation